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Wassereinbruch

 

Ein Danke an Frank C. für die Zusammenstellung zum Teil aus unseren Forumsbeiträgen

 

Anmerkungen, Erweiterungen und Berichtigungen sind ausdrücklich erwünscht! Sendet diese bitte an webmaster@suleica-orion-club.de

 

Wassereinbruch vorn:

Wenn die Scheibendichtungen der Frontscheiben nicht porös sind würde ich es mit einem Dichtmittel z.B. von der Fa. Teroson (Terolan-Scheibendicht) versuchen. Von Würth gibt es etwas Ähnliches. Beides wird in Tuben und Kartuschen verkauft, später überschüssiges Material wird „abgetupft“. Um erfolgreich zu sein ist es allerdings nötig den Keder im Scheibengummi heraus zu nehmen (zum Widereinbau wird ein Werkzeug benötigt).

  Kedereinzug-Werkzeug (Fam. Diehl oder Bootszubehör; ca. 30 Euro)
  Abgebogener Löffel zum zurechtfriemeln der Dichtungen (abgerundet und billig)
  Hilft beim Einbau. Bitte keine Schraubendreher verwenden, die sind zu scharfkantig!!!

Als nächstes mit einem stabilen Draht (min. 2 mm) den Dreck aus dem Gummi kratzen. Nicht nur zur Scheibe sondern auch zur Karosserie.
Sollte die Scheibe jetzt schon wackelig sein, diese zur Vorsicht besser ausbauen. Anschließend die Dichtmasse einspritzen, die Rille für den Keder mit etwas Glycerin einpinseln und den Keder mit dem Werkzeug wieder einziehen. Zuletzt das zwischen Gummi und Scheibe/Karosserie ausgetretene Material auftupfen. Poröse Dichtungen auf jeden Fall austauschen. Dichtungen, Keder und Werkzeug gibt es bei Fam. Diehl.
Zum Einbau von Scheibe und neuer Dichtung wird in die Innenlippe der Dichtung ein Stück Kfz.-Kabel (1,5 mm Quadrat) eingezogen. Das Kabel muss sich im unteren Bereich der Scheibe um ca. 30 cm kreuzen. Weitere 20 cm sollten zum Anfassen nach unten heraushängen. Nun wird die Scheibe mit der Dichtlippe unten (hier sollte sich auch die Schnittstelle des Gummi befinden) in den Rahmen eingesetzt. Dabei müssen die gekreuzten Kabelenden im Innenraum liegen. Die Scheibe wird jetzt ausgerichtet, so dass sie in etwa ihre spätere Einbaulage erreicht. Nun wird die Scheibe nach unten und gegen den Rahmen gedrückt. Eine 2. Person im Innenraum zieht vorsichtig an einem Kabelende nach außen bis über die erste Rundung. Die Person außen schlägt mit der flachen Hand zusätzlich von oben nach unten auf die Scheibe. Dies könnte auch eine 3. Person machen.
Liegt die Gummilippe auf der Innenseite sauber über dem Rahmen, wird an dem anderen Ende des Kabels ebenfalls bis kurz hinter die Rundung gezogen. Nun sollte am Mittelholm nach dem gleichen Prinzip weiter gemacht werden. Dabei die Schläge von außen in diese Richtung verlagern. Als nächstes folgt die Außenseite.
Oben arbeitet man sich von beiden Seiten nach und nach zur Mitte der Scheibe vor. Ist die Scheibe eingebaut, erfolgt die Abdichtung mit der Dichtmasse. Nun ist der Keder an der Reihe. Dieser wird von der Mitte oben mit dem Werkzeug eingezogen, ohne daran zu ziehen. Ist der Endpunkt erreicht, den Keder mit ca. 5 mm Überstand gerade abschneiden und mit einem Schraubendreher passend eindrücken.

So wird eine geringe Spannung auf den Keder ausgeübt, sodass an dieser Stelle später kein Zwischenraum entsteht.
Zuletzt wird auch hier das heraus gequollene Material abgetupft.

 

Für einen Wassereinbruch könnte aber auch ein verstopfter Ablauf im Heizungsschacht verantwortlich sein (Lüftungsgitter mittig unter den Frontscheiben Orion I und II). Beim Orion III ist dieser Bereich besser geschützt und deshalb tritt dieses Problem hier eigentlich nicht auf. Fahrzeuge bei denen schon die neue Lufthutze (E. Klöpping) eingebaut wurde, haben diese Probleme ebenfalls nur selten. Für alle Anderen gilt: Gelegentlich einmal den Ablauf mit einem stabilen Draht (min. 2 mm) zu reinigen. Anschließend mit einer Gießkanne oder einem Wasserschlauch spülen. Das Wasser sollte sofort hinter der Stoßstange, neben dem Kühler austreten.

Die Markierung zeigt den Ablauf und das dünne Schläuchlein das gern verstopft und was passiert wenn die Verstopfung nicht beseitigt wird... ROST!

 

Die 3. Möglichkeit wären undichte Schläuche am Heizungskühler oder auch der Heizungskühler selbst. Hier würde es allerdings nach Frostschutzmittel riechen.